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Deutliche Fortschritte beim Glasfaserausbau in Elbtal © Deutsche GigaNetz GmbH
17.11.2025

Glasfaserausbau der Deutschen GigaNetz in Elbtal: Hunderte Haushalte surfen mit schneller Glasfaser-Technologie

  • Tiefbau zu rund 80 Prozent abgeschlossen
  • Verbindungstrasse zwischen Ellar und Elbtal wurde errichtet
  • Mehr als 300 Haushalten surfen bereits mit Glasfaser-Internet

Seit 2022 wird im Gemeindegebiet intensiv am Aufbau einer hochmodernen und zukunftssicheren Glasfaser-Infrastruktur gearbeitet. Notwendige Baupartner-Wechseln sorgten für Verzögerungen im Projekt. Nun macht der Glasfaserausbau in Elbtal spürbare Fortschritte.

Nach Fertigstellung der Verbindungsstrecke von Ellar wurde der neue Glasfaserhauptverteiler in Elbtal Anfang Oktober in Betrieb genommen. Dadurch konnte die Deutsche GigaNetz unmittelbar mit der Aktivierung von Kundinnen und Kunden beginnen — mehr als 300 Haushalte surfen schon jetzt mit dem ultraschnellen Internet.

Glasfaserausbau in Elbtal

Im Laufe des Ausbaus der hochmodernen Glasfaser-Infrastruktur kam es in Elbtal, wie auch in weiteren Ausbaugebieten des Landkreises Limburg-Weilburg, zu zeitlichen Verzögerungen. Grund hierfür waren notwendige Wechsel von Baupartnern.

„Jeder Wechsel eines Baupartners während eines laufenden Projektes hat wirtschaftliche und zeitliche Konsequenzen. Bei Übergaben solch komplexer Bauvorhaben ist ein hohes Maß an Abstimmung nötig“, erklärt Laura Mäder, Managerin Regionale Kooperationen bei der Deutschen GigaNetz. „Wir bedauern dies, freuen uns nun aber, dass der Ausbau strukturiert und effizient voranschreitet.“

In Limburg-Weilburg bestehen direkte Netzabhängigkeiten zwischen den einzelnen Gemeinden. Nur durch einen nahtlosen Ausbau zwischen den einzelnen Ortsteilen ist die Versorgung mit Glasfaser möglich, da das „Licht“ aus Richtung Weilburg bis in die einzelnen Ortsteile von den nördlichen Gemeinden im Landkreis transportiert werden muss.

Aktueller Baufortschritt

Durch die Errichtung der sogenannten Backbone-Verbindung, also der Glasfaser-Hauptleitung, von Ellar und die Inbetriebnahme des Glasfaser-Hauptverteilers in Elbtal konnten bereits die ersten Kundenanschlüsse aktiviert werden. Somit surfen heute schon mehr als 300 Kundinnen und Kunden mit dem zukunftssicheren Glasfaser-Internet.

„Das ist eine sehr gute Nachricht für alle Beteiligten und das richtige Signal nach der Zeit des Wartens. Die weiteren Kundenaktivierungen werden nun sukzessive vorangetrieben“, ergänzt Laura Mäder, Managerin Regionale Kooperationen bei der Deutschen GigaNetz.

Die Tiefbau-Maßnahmen in Elbtal sind zu rund 80 Prozent abgeschlossen. Verbleibende Arbeiten betreffen vor allem innerörtliche Lückenschlüsse sowie die Erschließung und den Ausbau entlang der Bundesstraße B54. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens erfordern die Arbeiten an dieser Straße besondere Abstimmungs- und Koordinationsmaßnahmen mit vielen Akteuren.

Bau-Ende voraussichtlich im Frühjahr 2026

Die Deutsche GigaNetz plant, den Glasfaserausbau in Elbtal im Frühjahr 2026 vollständig abzuschließen.

Für alle Interessierten besteht momentan noch die Möglichkeit, sich einen kostenlosen Hausanschluss in Verbindung mit einem Glasfaser-Vertrag bei der Deutschen GigaNetz zu sichern. Dieses Angebot gilt nur, sofern die Bautrupps noch nicht „am Grundstück vorbeigezogen sind“. Sind die Arbeiten vor Ort schon abgeschlossen, ist ein Glasfaseranschluss ebenfalls möglich. In diesem Fall müssen Kundinnen und Kunden aber mit längeren Wartezeiten und einmaligen Anschlusskosten in Höhe von mindestens 1.990 Euro rechnen. Weitere Informationen zu Beratungsmöglichkeiten und Tarifen erhalten Anwohnerinnen und Anwohner über die Website: deutsche-giganetz.de/elbtal/.

Die Deutsche GigaNetz bedankt sich ausdrücklich bei allen Elbtalerinnen und Elbtalern sowie bei der Gemeinde für das entgegengebrachte Vertrauen und die Geduld während der Bauphase. „Wir wissen, dass die Wartezeiten belastend waren — umso mehr freuen wir uns, nun sichtbare Fortschritte vorweisen zu können und den Anschluss an eine zukunftsfähige Infrastruktur zu realisieren“, betont Laura Mäder.